Heizen mit Erdwärme

Das Heizen mit Erdwärme ist umweltschonend, ressourcensparend und klimafreundlich. Zudem ist die Erdwärme- Heizung langfristig kostengünstig und das Nutzungspotential für die Strom- und Wärmegewinnung enorm. Da die Geothermie, so der Fachbegriff, auch in Deutschland zur Verfügung steht, ist der Verbraucher nicht, die beispielsweise beim Heizen mit Öl auf Lieferungen aus politischen Krisengebieten angewiesen.

Das Prinzip der Nutzung der Geothermie ist recht einfach: Wärmepumpen nehmen dort Wärme auf, wo sie über längere Zeit gespeichert ist, z.B. tief im Erdboden, in der Luft oder im Grundwasser. Im Jahr 2006 wurden in Deutschland allein 28.000 neue Wärmepumpen installiert.

Zu den Pluspunkten gehört der absolut gefahrlose Betrieb der Erdwärmeheizung, anders als beim Heizen mit Gas. Lagerräume im Haus sind nicht notwendig und auch die Wärmepumpe hat einen geringen Platzbedarf.
Nachteilig ist, dass die Investionskosten höher sind als bei anderen Heizsystemen. Zudem fallen - wie beim alleinigen Heizen mit Strom - Kosten für die Stromversorgung der Wärmepumpe an. Diese sind der allgemeinen Preissteigerung unterworfen, sofern man den Strom nicht über Solarkollektoren gewinnt. Dies ist auch bei den strombetriebenen Nachtspeicheröfen das große Problem.

Ein Fachmann sollte zunächst die Energiebilanz des Hauses prüfen und eine Gesamtkostenrechung erstellen. Nur bei gut gedämmten Gebäuden sind Erdwärmeheizungen anzuraten, da die maximal mögliche Vorlauftemperatur begrenzt ist.

Auf den Internetseiten aller großen Herstellern von Wärmepumpen kann man sich detailliert zum Thema Heizen mit Erdwärme informieren.